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Bigamie – aller guten Dinge sind drei

Von Bigamie spricht man, wenn eine Person zwei Ehen gleichzeitig führt

Kann man zwei Partner gleichzeitig lieben? Bigamisten sind sich sicher: Ja, das geht. Sie suchen ihr Glück nicht in der monogamen Ehe, sondern in einer Art Dreiecksbeziehung …

Was versteht man unter Bigamie?

Der Begriff Bigamie kommt aus dem Altgriechischen und heißt so viel wie Doppelehe (bi = zweimal, gamos = Ehe). Von Bigamie spricht man, wenn eine Frau oder ein Mann zwei Ehen geschlossen hat, also mit zwei Partnern gleichzeitig verheiratet ist. In Deutschland ist die Doppelehe verboten, nur die Einehe ist legitim. In anderen Ländern wie zum Beispiel Thailand oder in vielen islamischen Ländern ist Bigamie dagegen erlaubt.

Drei sind keiner zu viel

Auch wenn Bigamie in Deutschland verboten ist, führen einige Frauen und Männer eine feste Beziehung mit zwei Partnern gleichzeitig. Das heißt, sie führen eine Beziehung zu dritt – wenn auch ohne Trauschein. Bigamie als Beziehungsmodell ist eher bei Männern als bei Frauen beliebt. Eine Frauenzeitschrift hat 1.000 Personen zu diesem Thema befragt. Das Ergebnis: 16 Prozent der befragten Männer können sich eine Beziehung mit zwei Frauen vorstellen. Dagegen käme nur für 8 Prozent der Frauen eine Beziehung mit zwei Männern in Frage.

Monogamie vs. Bigamie: Was hat mehr Zukunftschancen?

Egal, ob man sich eine Beziehung mit zwei Partnern vorstellen kann oder nicht: Dass viele Frauen und Männer an der Monogamie scheitern, ist eine Tatsache, die sich nicht leugnen lässt. Allein im Jahr 2014 wurden laut Statistischem Bundesamt über 166.000 Ehen in Deutschland geschieden. Dabei ist das Fremdgehen des Partners der häufigste Grund für eine Trennung. Trotzdem oder vielleicht deshalb sehen immer mehr Menschen das ideale Beziehungsmodell darin, nicht nur einem Partner treu zu sein und ihre Liebe zu einer zweiten Person offiziell auszuleben: ohne Geheimnisse, ohne Betrug –aber auch ohne Trauschein.

Tipps gegen Eifersucht in einer Dreiecksbeziehung

Wenn man sich nicht nur das Bett, sondern auch das Herz eines geliebten Menschen mit einer weiteren Person teilen muss, ist Eifersucht fast unumgänglich. Das beste Hilfsmittel ist, damit konstruktiv umzugehen: Gibt es bestimmte Rituale oder Sexpraktiken, die dem anderen Partner vorbehalten bleiben? Wenn ja, sollte man das so kommunizieren und akzeptieren. Auch wenn es erst einmal komisch klingen mag: Das Ziel einer erfolgreichen Dreier-Beziehung ist es zu lernen, sich über das Glück des Partners zu freuen – ganz ohne Verlustangst.

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Cara Mia
Autor: Cara Mia
Cara Mia ist Online-Redakteurin bei Secret. Mit ihren spannenden Artikeln entführt sie die Secret-Leserinnen in die Welt der Liebe und Erotik.
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