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Domina – Gebieterin über Dominanz und Unterwerfung

Infos über den Beruf der Domina

Die meisten stellen sich unter einer Domina eine in schwarzes Leder gekleidete Frau vor, die ihrem Kunden – sprich Sklaven – gegen Bezahlung körperliche Schmerzen zufügt. Doch was genau macht eine Domina wirklich aus? Hier durchleuchten wir für Euch das Berufsbild. Lies! Mich! Durch!

Woher kommt der Begriff Domina?

Der Begriff stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Herrin des Hauses“. Damals wurden Hausherrinnen und die Vorsteherinnen eines Klosters oder Stifts so bezeichnet. Heute versteht man darunter eine Frau, die gegen Bezahlung dominante und sadistische Dienste anbietet. In der nichtkommerziellen BDSM-Kultur werden Frauen mit dominanten Neigungen Femdom genannt. Obwohl Dominas keinen Geschlechtsverkehr mit ihren Kunden haben, untersteht ihre Arbeit in Deutschland dem Prostituiertengesetz.

Warum gehen Männer zu einer Domina?

Laut Studien des Instituts für Sexualwissenschaften neigen rund 20 Prozent der Männer im Alter zwischen 40 und 80 Jahren zu Masochismus oder Sadismus. Meist fehlt ihnen aber die passende Partnerin, um diese Vorlieben auszuleben. Bei einer Domina können Männer mit devoten Neigungen alle Hemmungen fallen lassen und offen über ihre Vorlieben und Wünsche sprechen. Dass überwiegend Männer, die in ihrem Beruf dominant sind, die Dienste von Dominas in Anspruch nehmen, ist übrigens ein Vorurteil. Sexuelle Neigungen dieser Art kommen in allen sozialen Schichten vor. Allerdings können es sich Besserverdiener öfter leisten, zu einer Domina zu gehen.

Welche Dienstleistungen werden angeboten?

In der Regel bietet eine Domina Rollenspiele an, bei denen der Kunde seine erotischen Phantasien ausleben kann. Diese Rollenspiele haben mit Unterwerfung zu tun, das heißt, der Kunde ordnet sich immer unter. Üblicherweise zählt zu dieser Unterordnung auch das Zufügen von Schmerzen – das ist aber kein Muss. Demütigende Aufgaben oder verbale Dominanz können genauso zum vereinbarten Rollenspiel gehören. Der Kunde einer Domina muss auch nicht immer ein Mann sein. Es ist durchaus auch üblich, dass Frauen solche Dienste in Anspruch nehmen.

Auch erotische Grenzüberschreitungen haben Grenzen

Bevor es zur Sache geht, bespricht die Domina mit ihrem Kunden, was ihm gefällt und was für ihn tabu ist. Außerdem vereinbaren beide ein Sicherheitswort. Denn beim Spiel um Macht und Unterwerfung gibt es für jeden Menschen Grenzen. Das Sicherheitswort kommt dann zum Einsatz, wenn die Domina etwas macht, das ihr Kunde nicht aushält.

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Cara Mia
Autor: Cara Mia
Cara Mia ist Online-Redakteurin bei Secret. Mit ihren spannenden Artikeln entführt sie die Secret-Leserinnen in die Welt der Liebe und Erotik.
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