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Ejakulation – Fakten zum Samenerguss

Fakten rund um die Ejakulation

Wusstest Du, dass ein Mann während seines Lebens im Durchschnitt 7.200 Mal ejakuliert? Obwohl Orgasmus und Ejakulation beim Mann meist zeitgleich auftreten, sind sie nicht unbedingt das gleiche. Männer können auch eine Ejakulation ohne Orgasmus haben – oder andersherum. Entdecke hier noch mehr spannende Fakten rund um den Samenerguss …

Was passiert bei der Ejakulation?

Bei der Ejakulation bzw. dem Samenerguss wird Sperma aus dem Penis herausgepumpt. Dabei muss es nicht zwangsläufig herausspritzen, tröpfeln ist auch normal. Doch wie kommt es dazu? Kurz vorm Samenerguss werden das Sperma aus den Nebenhoden und Flüssigkeit aus der Prostata und den Samenblasen in den hinteren Teil der Harnröhre transportiert. Die Öffnung zur Blase verschließt sich, damit nur die Samenflüssigkeit durch den Harnleiter fließen kann. Kommt es dann zur Ejakulation, entspannt sich der äußere Blasenschließmuskel, während sich Beckenboden-Muskeln anspannen. Auf diesem Weg entsteht Druck, der die Samenflüssigkeit aus der Harnröhre befördert. In der Regel dauert dieser Vorgang fünf bis zehn Sekunden.

Woraus besteht Ejakulat?

Während der Ejakulation tritt Samenflüssigkeit aus der Harnröhre. Diese besteht aus 200 bis 500 Millionen Spermien. Dennoch machen die Spermien nur drei bis fünf Prozent des gesamten Ejakulats aus. Zum größten Teil besteht es aus Flüssigkeiten, die in verschiedenen männlichen Drüsen produziert werden. Diese Flüssigkeiten schützen die Spermien und aktivieren ihre Beweglichkeit, sodass sie sich den Weg zur weiblichen Eizelle bahnen können.

Ist die Ejakulation reine Männersache?

Nein. Es gibt auch zahlreiche Frauen, bei denen während des Orgasmus Flüssigkeit austritt. Forscher aus den USA schätzen, dass mehr als 50 Prozent aller Frauen eine Ejakulation haben können. Die Flüssigkeit, die sie dabei absondern, kommt aus den Skene-Drüsen, die in der Harnröhre münden. Das weibliche Ejakulat ist dem männlichen Sperma ähnlich und enthält unter anderem Eiweißmoleküle.

Regelmäßige Samenergüsse sind gesundheitsfördernd

Männer, aufgepasst! Eine aktuelle Studie der Harvard University hat ergeben, dass regelmäßige Samenergüsse das Risiko für Prostatakrebs senken. Die Wissenschaftler sind sich noch nicht sicher, warum das so ist. Es gibt jedoch zwei Vermutungen: Zum einen könnten durch regelmäßige Ejakulationen mögliche krebserregende Stoffe aus der Prostata „gespült“ werden. Zum anderen ist es möglich, dass Hormone, die beim Orgasmus ausgeschüttet werden, einen schützenden Effekt haben. Wir finden: Mehr als ein guter Grund, des Öfteren mit der Liebsten in die Laken zu steigen – oder selbst Hand anzulegen.

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Cara Mia
Autor: Cara Mia
Cara Mia ist Online-Redakteurin bei Secret. Mit ihren spannenden Artikeln entführt sie die Secret-Leserinnen in die Welt der Liebe und Erotik.
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